Axel Hacke, Wie fühlst du dich? Über unser Innenleben in Zeiten wie diesen
erschienen im Dumont Verlag
Nach seinem sehr unterhaltsamen Buch über körperliche Zustände mit dem treffenden Titel „Aua!“ hat sich der Altmeister des hintergründigen Humors Axel Hacke in seinem neuen Buch nun der menschlichen Psyche zugewandt. Gewohnt locker fabuliert er darin über allerlei seelische Sorgen, Ängste und Beschwerden, aber auch über Gefühle wie Freude, Verbundenheit und (Lebens-) Sinn. Und er geht auch auf die vielbeschworenen gegenwärtigen Gesellschaftszustände ein und betrachtet diese aus seinem Blickwinkel – mit Augenzwinkern, aber auch mit viel Empathie und Ernsthaftigkeit.
Beim Lesen mutet dieses Buch immer wieder ein bisschen an wie ein Hackesches Manifest der Lebensregeln, gewonnen aus genauer Beobachtung der Mitmenschen und der eigenen Wahrnehmung. So erleben wir hier bei allem humorvollen Situationsbezug den Autor als Vermittler und Mahner dafür, dem eigenen Gefühl zu trauen und das Gute, Wahre und Schöne – nach eigener Überzeugung – zu schätzen.
»[Axel Hacke] plädiert dafür, positiv zu sein, statt sich irgendetwas vorgaukeln zu lassen und selbst Buch zu führen über das Schöne, was man erlebt oder einem widerfährt.« sagt Jürgen Deppe, NDR Kultur, über den Münchner Autor und sein neues Buch. „Wie fühlst du dich?“ ist eine anregende Lektüre, die hoffnungsvoll in die Zukunft blickt – sehr passend zur Advents- und Weihnachtsbotschaft. Für ein besonders intensives Hacke-Erlebnis empfehlen wir das Hörbuch, natürlich eingesprochen vom Autor selbst!
Ines Klisch [Dezember 2025]



Eine bestrickende Idee steckt hinter dem Buchprojekt von Matthias Jügler „Wir dachten, wir könnten fliegen“: mittels einer Erzählung ein ausgestorbenes Tier wieder lebendig werden zu lassen und damit einen Beweis für die schöpferische Kraft von Literatur zu erbringen. Seine Intention war dabei auch, für die Natur zu sensibilisieren und auf Vergänglichkeit und Artensterben hinzuweisen. Für dieses Projekt versammelte Jügler nach eigenen Angaben von ihm verehrte Autorinnen und Autoren, 20 an der Zahl, deren Aufgabe es war, über ausgestorbene Tiere und Pflanzen zu schreiben.
aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren, erschienen im Hanser Verlag
aus dem Französischen von Kirsten Gleinig, erschienen im Eisele Verlag